11. September 2001: 9000 Klagen gegen New York

11. September 2001: 9000 Klagen gegen New York

Anschlag vom 11. September 2001 auf das Word Trade Center

© Cool Pixels/Flickr (CC)

NEW YORK – Nach fast 10 Jahren kocht das Thema 11. September 2001 wieder auf. 9000 Kläger haben nun die Stadt New York verklagt und fordern Schadensersatz auf Grund von gesundheitlichen Beschwerden.

Bei den Rettungsarbeiten am 11. September 2001 habe man schwere gesundheitliche Schäden davon getragen, es gehe von Kehlkopfkrebs bis Herzinfarkt.

New Yorks Anwälte wiesen die Schadensersatzanspruche vorerst zurück, dabei geht es schließlich um 740 Millionen Euro (1 Milliarde US-Dollar). Am vergangenen Freitag wurden 12 von den 9000 Klägern beim ersten Verfahren ausgewählt, die Verhandlungen finden aber erst im Mai 2010 statt. Sollte die Kläger beim Verfahren durchkommmen, so würde dies einen erheblichen finanziellen Schaden für die Stadt New York bedeuten. Ob die Stadt selbst was dafür kann, sei erstmal dahingestellt.

So klagt zum Beispiel die Familie eines Feuerwehrmanns, die der Stadt New York vorwirft, dass der Feuerwehrmann aufgrund des Einsatzes am World Trade Center Kehlkopfkrebs bekommen haben und daraufhin gestorben sein soll. Weiterhin soll ein anderer Feuerwehrmann nach seinem Einsatz eine Lungentransplantation benötigt haben. So weit sind die Anklagen noch einigermaßen verständlich. Unter den Klägern befindet sich aber eine Frau, die einen Herzinfarkt erlitten haben soll, als sie das schreckliche Geschehen am Fernsehen mitverfolgte.

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Igor

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Terror, 11. September 2001, World Trade Center, New York