Ägypten: Zwei weitere Gräber in Sakkara freigelegt

Ägypten: Zwei weitere Gräber in Sakkara freigelegt

Seit mehr als 150 Jahren wird in der Totenstadt Sakkara bei Kairo gegraben. Archäologen aus aller Welt zieht es immer wieder dort hin, immer auf der Suche nach einem neuen Fund. Bisher sind in der Totenstadt schon über 40 Gräber entdeckt worden.

Einem Bericht auf Spiegel Online zufolge, ist es ägyptischen Forschern nun gelungen, zwei weitere Gräber freizulegen. Diese sollen prächtig verziert sein. Die Grabkammern sind ins Gestein gemeißelte Räume und reich verziert. Die Forscher schätzen, dass diese Gräber ungefähr 4300 Jahre alt sind. Sie sind somit die bedeutendsten jemals gefundenen Grabstätten aus dem alten Reich, das sagte dem Bericht zufolge, Zahi Hawass der Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung.

Wegen der erstaunlich gut erhaltenen Farben der Wandbemalung ist es auch gelungen, die Inschriften auf den Türattrappen in den Gräbern zu identifizieren. Es handelt sich im Schendwas und Chonsu, Vater und Sohn. Der Sarkophag des Schendwas ist leider durch Feuchtigkeit zerstört worden. Der Sarkophag des Chonsu existiert nicht mehr. Er war schon im Altertum von Grabräubern entwendet worden.

Schon im Mai war es Archäologen gelungen in Sakkara das Grab des Bürgermeisters im alten Ägypten Ptahmes freizulegen. Dieses war seit dem Ende des 19. Jahrhunderts vermisst worden.

von Sandra Reinfeld