Alejandro Valverde punktet gegen Lance Armstrong

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Radsport – Noch liegt die Tour de France in weiter Ferne. Doch für die Topstars sind die kommenden Monate enorm wichtig, um ihre Form gezielt aufzubauen. Dabei kommt es aktuell wenig auf die Ergebnisse, aber umso mehr auf die Rennkilometer an, die die Pedaleure zurücklegen. In beiden Punkten liegt Alejandro Valverde klar vor Lance Armstrong, der sein Comeback angetreten hat, um die „Große Schleife“ zum achten Mal zu gewinnen.

Aktuell läuft jedoch viel gegen den Amerikaner. Nachdem Armstrong schon zu Jahresbeginn wegen einer Verletzung pausieren musste, stieg der 38-jährige heute auf der Sarthe-Rundfahrt aus. Nachdem er auf der ersten Etappe mit dem Hauptfeld über die Ziellinie gerollt war, stieg er schon wieder vom Rad. Eine Magen-Darm-Erkrankung hat den Pedaleur niedergestreckt. Damit gehen erneut Möglichkeiten verloren, sich in einem internationalen Wettbewerb zu beweisen und wichtige Rennkilometer zu absolvieren.

Diese Chance wird der US-Amerikaner in den kommenden Wochen nicht haben. Wie sein RadioShack-Team bekannt gab, verzichtet Armstrong auf das Amstel Gold Race (18. April), den Fleche Wallonne (21. April) und den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich (25. April) verzichten. Ursprünglich sollte Armstrong bei allen Eintagesrennen an den Start gehen. Stattdessen kehrt er in seine Heimat zurück und bereitet sich in Texas auf das Radsport-Highlight des Jahres vor.

Davon könnte Alejandro Valverde profitieren. Der Spanier präsentiert sich in starker Verfassung. Bei der Baskenland-Rundfahrt konnte Valverde die ersten beiden Etappen für sich entscheiden. Im Februar hatte er schon die Tour Méditerranéen gewonnen. Das große Ziel ist jedoch die Tour de France, bei der der Allrounder bisher noch nicht triumphieren konnte. Der zweimalige ProTour-Gewinner zählt zum engsten Favoritenkreis für die Tour de France 2010.

Im Moment hat Valverde klar die Nase vor Armstrong, doch der Amerikaner hat in der Vergangenheit oft bewiesen, dass er auf den Punkt genau seine Topform hat. Auch, wenn er vorher noch nicht glänzen konnte.

Quelle: spox.com

von Andre Gierke