Arcandor Vol.1: Insolvenzantrag

Der Mutterkonzern Arcandor mit seinen Tochterunternehmen Karstadt und Quelle gibt schließlich auf und meldet Insolvenz an. Zuvor blieben die Bemühungen Arcandors auf staatliche Hilfen erfolglos, die Regierung empfand das von Arcandor ausgearbeitete Konzept als nicht zukunftsfähig.

Der Verkauf über Internet, in Warenhäusern sowie über Katalog soll allerdings weitergehen. Die Konkurrenz Metro will der weilen die Gespräche über die Übernahme Kartadts wieder aufnehmen.

Was wird mit Arcandor passieren, falls die Insolvenz von dem Insolvenzgericht bestätigt wird? – Nun, nach der Bestätigung wird Arcandor ein Insolvenzverwalter zugeordnet, der sich einerseits in der Branche selbst, andererseits auch im Unternehmen auskennt. Jetzt übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die Löhne der Angestellten für genau drei Monate, während dieser Zeit werden die Arbeitsplätze gesichert, danach können diese jedoch leeicht abgebaut werden.

Während der Insolvenz kann der Betrieb weitergeführt werden, man versucht dennoch gleichzeitig mögliche Investoren zu finden. Ferner werden die Vermögenswerte des Unternehmens an eine neu gegründete Gesellschaft übertragen, um somit möglichst viele gute Bestandteile der insolventen Firma zu erhalten, diese wird schließlich an den Investor verkauft. Ziel ist es, aus dem gewonnenen Verkaufsbetrag die Gläubiger zu entschädigen.

(Mark)

Quellen:

  1. Karstadt Insolvenz