Australier mit Genickbruch nach Hause geschickt

Australien – Einfach unglaublich. Es ist kaum vorstellbar. Ein australischer Patient wurde mit Genickbruch vom Krankenhaus wieder nach Hause geschickt.

An einem Freitagabend fuhr der 31-jährige Paul Curtis zum Ryde-Krankenhaus in Sydney, weil er sich mit seinem Freund sehr stark den Kopf gestoßen hatte. Dort teilte man ihm mit, dass die Röntgenabteilung bereits geschlossen sei und anstatt einer Röntgenuntersuchung bekam er Schmerztabletten.

Ich will mir garnicht vorstellen, wie der Mann es das Wochenende aushielt. Er ist dann am Montag wieder in das selbe Krankenhaus gefahren und wurde dort endlich geröngt. Der Arzt teilte im dann mit, dass er wirklich Glück habe noch am Leben zu sein. Paul Curtis war schockiert als er hörter, dass er einen Halswirbel gebrochen hat und er von Glück sprechen kann, nicht querschnittsgelähmt zu sein.

An seiner Stelle wäre ich nicht nur geschockt, sondern auch ziemlich wütend. Was wäre, wenn er über das Wochenede sich falsch hingelegt hätte und jetzt im Rollstuhl sitzen müsste?

Das Krankenhaus entschuldigte sich öffentlich und versprach, dass solche Fälle in Zukunft sofort untersucht werden. Aber reicht es aus sich einfach zu entschuldigen? Dürfen solche Patzer überhaupt passieren? Ich finde, für sowas sollte das Personal dafür zur Verantwortung gezogen werden. Sicherlich machen Ärtze Fehler, denn kein Mensch ist perfekt. Aber dies ist einfach nur fahrlässig!

(Igor)