Banken gehen gegen Skimming vor

Bundesministerium fordert die Abschaffung des Magnetstreifens

2010 war für Skimming-Kriminalität ein Bombengeschäft mit steigenden Anhängern. Wie der Spiegel berichtet seien in den ersten Monaten des vergangenen Jahres mehr Fälle des sogennanten Skimmings verzeichnet worden, wie im gesamten Jahr 2009.

Was ist Skimming?

Skimming ist eine Art Daten von der EC-Karte zu stehlen, um sie dann im Ausland zu Geld zu machen. Eine Vorgehensweise der Täter ist es beidpielsweise Geldautomaten zu präparieren, indem sie vor den Kartenslot des Automaten ein Datenlesegerät anbringen und dazu noch eine kleine Kamera um die PIN sicherzustellen. Die so erhaltenen Daten ahnungloser Kunden werden somit ausspioniert. Das fatale am Skimming ist, dass sie es erst merken, wenn von ihrem Konto Geld abgehoben wird.

Bundesministerium fordert Banken auf zu Handeln

Um es den Dieben schwerer zu machen an Kundendaten durch das Skimming zukommen fordert das Bundesministerium die Abschaffung des magnetstreifens auf den EC-Karten. Sie seien das schwächste Glied auf einer Bankkarte. Die Täter bekommen auch nur über ihn Daten leicht ausgelesen, da der Chip eine zu hohe Sicherheitsstufe vorweist. Den Magnetstreifen bräuchte man heutzutage nur noch um damit zu bezahlen und im nicht-europäischen Ausland Transaktionen zu tätigen. Um das Kartenlose bezahlen hier zu lande braucht man sich allerdings keine Sorgen machen, da dies auch ohne Magnetstreifen funktiniert. Wer allerdings viel im Ausland unterwegs ist solle die Option haben eine zweite Karte mit Magnetstreifen zubeantragen.

Quelle: Spiegel

von Meik Struve