Bayern München und Werder Bremen bestreiten Pokal-Finale

Der FC Bayern München und der SV Werder Bremen treffen im Finale des DFB Pokal 2010 aufeinander. Einen Tag nach den Norddeutschen zog auch der deutsche Rekordmeister ins Endspiel ein. Die Münchner schlugen den FC Schalke 04 mit 1:0 nach Verlängerung.

Im vermeintlichen Topspiel des Halbfinales sahen die Zuschauer ein eher niveauarmes Spiel. Die Partie war geprägt durch taktische Zwänge und wenig Torchancen. Dabei erspielten sich die Münchner gerade in Hälfte eins ein deutliches Übergewicht. Allerdings standen die Schalker defensiv sehr kompakt und ließen nur wenige Chancen zu. Die beste hatte Arjen Robben nach zehn Minuten. Nach Traumpass von Miroslav Klose tauchte der Holländer allein von Manuel Neuer auf. Doch der Schlussmann der Blau-Weißen blieb eiskalt und parierte den Schuss mit dem Fuß.

Die Hausherren begannen furios in Halbzeit zwei. Das Team wirkte einmal ausgewechselt und sprühte vor Ideen. Ivan Rakitic, Kevin Kuranyi und Christoph Moritz vergaben beste Möglichkeiten innerhalb der ersten fünf Minuten. Danach war es dann aber auch wieder. Der FCB übernahm wieder mehr die Kontrolle, kam aber nur durch Robben zu vereinzelten Chancen.

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Torlos ging es in die Verlängerung. Dort blieb es eine schleppende Partie. Schalke stand tief und die Bayern kamen nur selten gefährlich zum Abschluss. Bis Robben die Münchner erlöste. Nach einer tollen Einzelleistung zirkelte er den Ball (112.) in den linken Winkel. Unhaltbar für Neuer. damit krönte der Niederländer eine einmal mehr überragende Leistung und sicherte dem FCB den verdienten Einzug in das Pokal-Finale.

Zum 17. Mal tritt damit der Rekordsieger (14 DFB Pokal-Erfolge) im Endspiel an. Gegner ist dann der Dauerrivale aus Bremen. Werder hatte sich am Dienstag gegen den Zweiligisten FC Augsburg mit 2:0 durchgesetzt. Für Bremen ist es die zehnte Final-Teilnahme. Insgesamt gewannen die Norddeutschen den Pokal sechs Mal. Das Finale findet am 15. Mai 2010 im Berliner Olympiastadion statt.

Quelle: Kicker

von Andre Gierke