Berlin: Betrüger legen mit Billigschmuck und rabiaten Methoden auf Autobahnen ahnungslose Opfer aufs Kreuz

ESSEN, GERMANY - NOVEMBER 16:  Cars drive in a heavy traffic on the Autobahn A40 near Essen on 16 November 2007.While travelers are coping with the strike by using different modes of transportation or by accepting prolonged travel times the strike staged by the German union of locomotive drivers (GDL) is starting to impact the economy quite visibly. Various seaports are starting to report problems in moving cargo in and out because the freight trains are not in service.  (Photo by Patrik Stollarz/Getty Images)Wer denkt, dass er für das Hinblättern von 50 bis 100 Euro echten Schmuck bekommt, sieht sich getäuscht. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, treiben derzeit um Berlin herum einige südeuropäische Gaunerbanden ein böses Spiel mit gutgläubigen Käufern. Dazu bieten sie angeblich echten Schmuck zu Ramschpreisen an. Und Ramsch ist es auch, was die Kunden erhalten.

Trickbetrug nach alter Masche

Die Masche ist ziemlich simpel, nicht unbedingt neu, aber herzzerreiβend. So vertrauen die Ganoven, die sich an Autobahnparkplätzen und sogar Standstreifen zumeist in Dreiergruppen versammeln, auf das Mitleid ihrer Opfer. Denen erzählen sie eine Story von einem kranken Kind, Schulden, Krankenhaus, Kosten usw. Ist man nicht bereit auf das angebotene “ Geschäft einzugehen, so können diese Verbrecher auch etwas zudringlicher werden, wie Erfahrungsberichte von Opfern auf Internetseiten aussagen.

Es wird sogar schon berichtet, dass die Ganoven auf die Fahrbahnen springen, um ihre Opfer zum Anhalten zu zwingen. Laut Polizeiauskünften gibt es zwar derzeit noch keine genaue Statistik über diese dreiste Gaunermasche, doch wurden allein in den Frühjahrsmonaten März und April über 60 Fälle gemeldet.
Bekannte Orte an denen die Ganoven auf ihre Opfer warten sind neben den Autobahnen auch die Bundesstraßen B96 und B101.

Quelle: Berliner Morgenpost

von Martin Richard Schmitt