Bruno Labbadia entlassen

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Mit sofortiger Wirkung hat sich der Hamburger SV von seinem Chetrainer Bruno Labbadia getrennt. Damit reagierte der Fußball-Bundesligist auf die sportliche Talfahrt der letzten Wochen. Der HSV will mit dem Schritt rechtzeitig die Notbremse ziehen, ehe auch die letzten angepeilten Saisonziele verfehlt werden.

Nach der bitteren 1:5 Niederlage vom Sonntag bei der TSG 1899 Hoffenheim können die Norddeutschen den anvisierten fünften Tabellenplatz nicht mehr erreichen. Dieser sichert jedoch die direkte Teilnahme an der Europa League. Nach aktueller Tabellensituation kann aufgrund der Paarung im DFB-Pokal-Finale (FC Bayern München gegen Werder Bremen) auch Platz sechs zur Qualifikation für das internationale Geschäft reichen. Allerdings beträgt der Rückstand der Rothosen auf den VfB Stuttgart bei nur noch zwei ausstehenden Spielen schon fünf Punkte.

Deshalb wird die aktuelle Europa League-Saison für die Hamburger umso wichtiger. Ein Sieg in dem Wettbewerb und der HSV würde auch 2010/2011 international spielen. Hierfür müssen die Norddeutschen jedoch das Rückspiel am Donnerstag gegen den FC Fulham erfolgreich bestreiten. Im Hinspiel hatte der Hamburger SV in der heimischen HSH Nordbank Arena gegen die heimstarken Engländer nur ein 0:0 erreicht.

Deshalb entschied der Verein während einer kurzfristig anberaumten Krisensitzung sich von dem Trainer zu trennen. Die jüngsten Auftritte gegen Mainz 05, den FC Fulham und in Hoffenheim haben bei uns den Eindruck erweckt, dass wir etwas ändern müssen, um das wichtige Spiel am Donnerstag in London erfolgreich zu bestreiten und in das Finale der Europa League einzuziehen“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann die Gründe.

Anstelle von Labbadia betreut der Technik-Trainer Ricardo Moniz die Mannschaft. Labbadia war erst vor der Saison verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2012 ausgestattet worden.

Quelle: sportal.de

von Andre Gierke