Der Kurdistankonflikt – Konfliktursachen

Die Kurden sind das größte Volk ohne einen eigenen Staat. Man schätzt ihre Anzahl auf 25.000.000 Menschen. 80% der Kurden sind Sunniten und der Rest sind Schiiten. Nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs 1918 und der darauffolgenden Gründung der Türkei 1924 wurden die Rechte der in der Türkei lebenden Kurden stark eingeschränkt.

Zwar versprach man den Kurden mehr Rechte, doch diese Versprechungen wurden im „Vertrag von Lausanne“ nicht erfüllt, denn dieser gab nur den nicht-muslimischen Gruppen Schutz.

Dies führte zu großen Aufständen innerhalb der kurdischen Bevölkerung und man verlangte Autonomie für die kurdische Bevölkerung. Die Kurden begründen ihre Aufstände mit den Verletzungen ihrer Menschenrechte. So war zum Beispiel die kurdische Sprache bis 1991 in der Türkei verboten, außerdem bombardiert die türkische Armee laut inoffiziellen Quellen auch kurdische Zivilisten, unter dem Vorwand, dass diese PKK-Kämpfer verstecken würden oder keine Informationen ausliefern wollen.

(Mark)