Dreamlands-Ausstellung im Centre Pompidou in Paris

Dreamlands-Ausstellung im Centre Pompidou in Paris

PARIS – Die Ausstellung „Dreamlands“ im Centre Pompidou in Paris beschäftigt sich mit dem Städtebau und den Einflüssen der Phantastereien von Weltausstellung und Vergnügungsparks darauf. Mit rund 350 Exponaten, die sich aus Modellen, Dokumenten, Filmen und Videos zusammensetzen, wird aber vor allen Dingen der Fokus auf die großen Weltausstellungen der vergangenen Jahrhunderte gelegt.

Wie Spiegel online berichtet, bezieht sich der Titel der Ausstellung „Dreamlands“ gerade auf einen Vergnügungspark. Dieser wurde im Jahre 1904 auf Coney Island eröffnet und war viel mehr als ein Jahrmarkt, nämlich eine faszinierende Reise rund um die Welt zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten.

Quentin Bajac und Didier Ottinger, die die Ausstellung „Dreamlands“ konzipiert haben, beschäftigen sich mit der Verbindung der Visionen eines Rummelplatzes und der Stadtplanung, aber auch mit dem Zusammenhang der Attraktionen einer Weltausstellung mit moderner Gestaltung.

Quentin Bajac sagte dazu: „Am Ende des 19. Jahrhunderts waren die Motive und Rezepte dieser Architektur des Spektakels und der Unterhaltung noch auf die abgeschlossenen Räume von Themenparks der Weltausstellungen begrenzt. Doch dann wurden sie im Laufe des 20. Jahrhunderts allmählich auf die Schemata der urbanen Entwicklung angewendet.“

Viele bekannte Künstler, darunter der niederländische Künster Rem Koolhaas, stellen ihre Kunstwerke in dieser sehenswerten Ausstellung im Centre Pompidou aus.

von Sandra Reinfeld