Eisschnelllauf: Claudia Pechstein vergibt Olympia-Chance

Claudia Pechstein - Aus der Traum von Olympia

Da ist er nun hin der Traum von Olympia 2010 in Vancouver. Nach dem Dopingverdacht, hat sie vom Schweizer Bundesgericht doch noch eine Chance bekommen ihr können beim Weltcup in Salt Lake City unter Beweis zu stellen. Doch jetzt muss sich das Bundesgericht keine Sorgen mehr machen, ein rasches Urteil beim Dopingfall zu bringen, denn Claudia Pechstein hat ihre letzte Olympia-Chance in Salt Lake City verspielt.

Pechstein zeigte eine enttäuschende Leistung (4:04,59 Minuten) und schaffte es leider nicht unter die besten 8. Damit ist jetzt klar: Claudia Pechstein ist offiziell nicht anwesend bei Olympia 2010 in Vancouver. Sie selbst war auch von ihrer Leistung enttäuscht. Sonst zeichnet Pechstein immer aus, dass sie konstante Rundenzeiten zeigte. Doch irgendwie scheint die 37-Jähriger immer mehr an Leistung abzubauen. Für sie tut es mir Leid, dass sie 2010 nicht in Vancouver mit dabei sein darf, aber so ist es nun mal, wenn man nicht mit fairen Mitteln kämpft. Die plötzlichen schlechten Leistungen sind ein weiteres Indiz dafür, dass Pechstein wahrscheinlich sogar über längeren Zeitraum gedopt hat. Wie sonst könnte man erklären, dass ihre Leistungen plötzlich so nachgelassen haben.

Am besten wir überlassen aber dem Schweizer Bundesgericht die Entscheidung, ob am Dopingverdacht was dran ist oder nicht. Der Traum von Olympia 2010 ist für sie vorbei. Da hätte sie schon bessere Leistungen bringen müssen. Andererseits sieht man wieder, was für einen Leistungsdruck so ein Sport einbringen kann, dass die Teilnehmer unter gewissen Umständen sogar zu Dopingmitteln greiffen. Ich glaube nach der schlechten Leistung in Salt Lake City wird Pechstein erstmal in eine depressive Phase verfallen, denn sie wird Olympia kommendes Jahr wohl nur vorm Fernseher mitverfolgen können.

Igor

Tags:

Eisschnelllauf, Salt Lake City, Olympia 2010 Vancouver

Quelle:

spiegel.de