Entschädigung für Kunduz-Opfer geplant

Jung Comments On Death Of German Soldiers Killed In Afghanistan

Die Bundesregierung plant eine Entschädigung für die Opfer bei dem Luftangriff bei Kunduz in Afghanistan.

Die Frage aber ist, ob es überhaupt entschädigt werden kann? Womit sollen die Opfer entschädigt werden? Mit Geld oder mit einem „Tut uns Leid“?

Die einzige vorerst gute Nachricht ist, dass sich Guido Westerwelle gegen die NATO widersetzt hat, als es um die Frage ging, wie viele deutsche Soldaten nach Afghanistan geschickt werden sollen, um für „Erfolg“ zu sorgen. Er kritisierte es, dass es nicht sein kann, dass allein die Rede von der Anzahl der Soldaten ist und nicht um die Ziele. Westerwelle sprach sich für die Stärkung der Polizeimächte aus, damit die Menschen dort die Lage selbst besser in den Griff bekommen können. Ich schließe mich Guido an und bin voll seiner Meinung. Ich hoffe nur, dass er stark bleibt und in dieser Richtung was bewegen kann und es nicht nur bei Worten bleibt.

Anstatt die ganze Zeit die Taliban zu jaggen, meistens erfolglos und kostet eine Menge Geld, könnte man die Polizei stärken, die Versorgung verbessern und noch viele weitere gute Taten. Man sieht ja was der Afghanistan-Einsatz eingebracht hat. Hunderte unschuldige Menschen haben ihr Leben verloren, wenn nicht noch mehr. Deshalb weiß ich absolut nicht, wie die Bundesregierung es schaffen will, es wieder gut zu machen. Barach Obama zeigt sich was den Afghanistan-Einsatz angeht sehr schwach. Es reiche noch lange nicht, noch mehr Soldaten nach Afghanistan zu schicken, es muss erst konkret verhandelt werden, was getan werden muss und auch solche Fälle wie in Kunduz sollten von vorherein ausgeschlossen werden. Es sollte klar definierte Anweisungen geben, was die Soldaten dürfen und was nicht. Denn nicht jeder Afghane mit Bart ist gleich ein Terrorist oder Anhänger der Taliban, dass sollte man sich irgendwie klar machen.

Um noch mal drauf zurück zu kommen, wie es die Bundesregierung wieder gut machen will, meiner Meinung nach sollten die Angehörigen der Opfer damit entschädigt werden, dass man ihnen die beste Versorgung gibt, dies betrifft psychische Probleme sowie die Versorgung mit Nahrungsmitteln. Außerdem sollten diese in ein sichreres Gebiet gebracht werden. Sicher sind unter den Opfern viele Väter, wenn sogar Mütter gewesen, deshalb sollten die Kinder nicht drunter leiden müssen. Die Regierung müsste dann ein lebenlang dafür einstehen, der man hat nur einen Vater bzw. eine Mutter.

(Igor)

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