Erfolg der Piratenpartei bei der Europawahl

Die Piraten haben bei der Europawahl besser abgeschnitten als sie selbst erwartet haben, in Deutschland hatten sie 0,9 Prozent der Stimmen, Ziel waren 0,5 Prozent. Doch den größten Sprung schafften Schwedens Piraten, nach erstmaligem Erfolg von 7,1 Prozent, können sie nun einen Abgeordneten ins Europaparlament schicken.

Gegründet wurde die Piratenpartei am 1.Januar 2006 in Schweden, woraufhin sie sich in vielen anderen Staaten ebenfalls verbreitete. Der Name entstammt der Anti-Copyright-Organisation „Piratbyran“, die „freies“ geistiges Eigentum und eine Entschärfung der derzeitigen Copyrightrechte fordert. Die Piratenpartei tritt für kostenlose Downloads im Internet sowie einen Stopp der staatlichen Überwachung des Telekommunikationsnetzes. Vermutlich hat der Konflikt um Pirate-Bay zu dem guten Ergebnis beigetragen, natürlich spielen hier viele Faktoren hinein.

(Mark)