Erster Todestag von Michael Jackson: Der King of Pop ist eine gigantische Geldmaschine

Erster Todestag von Michael Jackson: Der King of Pop ist eine gigantische GeldmaschineAm 25. Juni ist es ein Jahr her, dass die Pop-Ikone Michael Jackson in Los Angeles an Herzversagen starb. Am Jahrestag würdigen fast alle TV-Sender mit Dokumentationen und Konzerten dem Astrostar, der schon zu Lebzeiten eine Legende war.

Wie aus der amerikanischen Presse zu erfahren ist, will die Familie von Jackson allerdings auf ein groβes Spektakel verzichten. Jacksons 80-Jährige Mutter Katherine und die drei Kinder, Prince (13), Paris (12) und Blanket (8) werden nicht nach Los Angeles reisen, sondern in Michaels Geburtsstadt Gary (Indiana) bleiben. Einzig und allein Michaels Bruder Jeremaine äuβerte sich zum Todestag in einem Interview. Darin behauptet er, dass Michael durch den Übertritt zum Islam hätte gerettet werden können.

Milliardengeschäft mit Michael Jackson
Wie jetzt die amerikanische Zeitschrift Billboard hat verlauten lassen, ist der King of Pop noch rentabler als zu seinen Lebzeiten. Die Erben und Besitzer der diversen Rechte dürften seit dem Todestag von Jackson stattliche eine Milliarde Dollar eingenommen haben. Allein nur durch das Musikgeschäft strichen die Erben um die 426 Millionen Dollar (350 Millionen Euro) ein. Seit dem Tod des Sängers wurden weltweit 33 Millionen Kopien verkauft, hinzu kommen knapp 13 Millionen Downloads.

Doch wie bekannt ist, war Michael Jackson nicht nur im Musikbusiness umtriebig tätig. An Kino- und Fernsehrechten verdiente er auch kräftig mit. Auf Einnahmen von über 390 Millionen Dollar (320 Millionen Euro) durften sich die Erben aus dieser Quelle freuen. Die Jackson-Doku “This is it” stellt dabei eine der gröβten Einnahmequellen dar. Ferner erweist sich auch Jacksons Music publishing company “Mijac” mit Erlösen von 130 Millionen Dollar als recht einträgliches Geschäft. Hinzu kommt der Riesendeal der Erben mit Sony, demnach bis zum Jahr 2017 noch 10 CD´s mit uneditierten Aufnahmen von Jackson plus eine Dokumentation auf den Markt kommen werden. Der Vertrag sieht eine Gesamtzahlung von 200 bis 250 Millionen Dollar vor, ein Vorschuss von 31 Millionen wurde schon ausgezahlt.

Weitere Einnahmen stammen aus Merchandising–Geschäften und nicht zurückgegeben Konzertkarten. Versteigerungen persönlicher Gegenstände der Pop-Legende und die Rechte an Videospielen lassen mehr Millionen in die Kassen der Erben flieβen und ein Versiegen der Geldquelle scheint nicht in Sicht.

von Martin Richard Schmitt