Europa League: Deutsche Teams mit guter Ausgangsposition

Ein Fußball Bundesliga-Trio kann sich berechtigte Hoffnungen auf den Einzug ins Europa League-Viertelfinale machen. Der Hamburger SV, Werder Bremen und der Vfl Wolfsburg verschafften sich in ihren Achtelfinal-Hinspielen eine gute Ausgangsposition auf ein Weiterkommen. Dabei feierten die Vereinen einen Heimsieg und zwei Unentschieden in der Ferne.

Der Hamburger SV schlug vor heimischen Publikum den RSC Anderlecht mit 3:1. Dabei feierte Ruud van Nistelrooy seinen ersten Heimtreffer für den HSV. Die Rothosen bestimmten die Begegnung. Gegen defensiv ausgerichtete Belgier gelangen den Hausherren trotzdem zwei blitzsaubere Treffer. Joris Mathijsen nach 23 und van Nistelrooy in der 40. Minute brachten Hamburg in Front. Kurz vor dem Pausenpfiff musste die Elf den Anschlusstreffer durch Jonathan Legear hinnehmen. David Jarolim (76.) besorgte den Endstand.

[picappgallerysingle id=“8011255″]

Dank eines zweifelhaften Elfmeters entführte Werder Bremen einen Punkt vom FC Valencia. Der Unparteiische hatte nach etwas mehr als 20 Minuten ein Foul gegen Claudio Pizarro gesehen und unter Protesten der Spanier auf Elfmeter entschieden. Den Strafstoß verwandelte Torsten Frings sicher. Valencia blieb die spielbestimmende Mannschaft, schien sich aber selber auf die Verliererstraße zu befördern. Ever Banega (55.) sah nach einer Tätlichkeit Rot. Im nächsten Angriff erzielte Juan Manuel Mata (57.) den Endstand.

Ebenfalls mit einem 1:1 fuhr der VfL Wolfsburg vom Achtelfinalspiel bei Rubin Kazan nach Hause. Bei Minusgraden und auf einem holprigen Rasen hatte die russische Mannschaft die besseren Aktionen. Cristian Noboa (29.) brachte die Gastgeber völlig zurecht in Führung. Doch mit einem Kunstschuss vom Zvjezdan Misimovic konnte der Bundesligist ausgleichen.

Damit hat das Trio beste Voraussetzungen für die Rückspiele in der nächsten Woche.

Quelle: Kicker.de

von Andre Gierke