Ferrari: Die ewig roten Betrüger in der Formel 1

Ferrari: Die ewig roten Betrüger in der Formel 1.

Nicht zum ersten Mal in der Formel 1-Geschichte fällt das Ferrari-Team durch manipulatives Verhalten auf. Den meisten sind die Aktionen des Teams zu Schumachers Hochzeiten durchaus noch ein Begriff.

Die Stallorder an Rubens Barichello den Deutschen vorbeizulassen, verhalf Schumi damals zum Titel. Die Jahre 2001 und 2002 waren gezeichnet von solchen Wettbewerbsverzerrungen der Italiener.

Trotz einiger Regeländerungen im Jahr 2002 gegen die Stallorder
verzichtete der Rennstall nicht auf die altbewährten Taktiken. Das Überholmanöver von Fernando Alonso gegen Felipe Massa Ferrari am Sonntag zeigte viel Ähnlichkeit mit den alten Strategien. So viel Ähnlichkeit, dass selbst Niki Lauda und Eddie Jordan von Betrug und Raub redeten.

Zwar verhängte die FIA eine Strafe von lächerlichen 100 000 Dollar gegen das Ferrari-Team, doch zu mehr wird es wohl auch nicht kommen. Kein Veranstalter kann es wagen, die Italiener aus dem Formel 1-Zirkus auszuschließen, ohne nicht immense wirtschaftliche Verluste hinnehmen zu müssen. Also lässt man die Scuderia weiter gewähren.

Nicht umsonst hat Teamchef Stefano Domenicali geäuβert, dass Ferrari nicht den Weg in die Berufung gehen will. Fast schon wie der blanke Hohn klingt dann sein Satz: „Wir sind zuversichtlich, dass das World Council weiß, wie es die vorliegenden Fakten einordnen muss.“

von Martin Richard Schmitt