Formel 1: Quick Nick darf nicht bei Sauber bleiben

Sauber Formula One driver Nick Heidfeld (R) of Germany watches monitors in the pits during the first practice session of the Singapore F1 Grand Prix at the Marina Bay circuit September 24, 2010. REUTERS/Bazuki Muhammad (SINGAPORE - Tags: SPORT MOTOR RACING) Nach seinem Blitzcomeback hatte sich Nick Heidfeld große Chancen ausgerechnet auch in der kommenden Formel 1-Saison wieder in einem Cockpit Platz zu nehmen. Vorzugsweise in einem Sauber. Der Schweizer Rennstall hatte den Deutschen erst vor wenigen Wochen ins Team geholt.

Zuvor hatte Heidfeld seinen Vertrag als Testfahrer bei Mercedes GP gekündigt, um Testfahrten für den neuen Reifenlieferanten Pirelli zu bestreiten. Beim Großen Preis von Singapur durfte er wieder in der Formel 1 antreten. Teamchef Peter Sauber hatte sich von Pedro de la Rosa getrennt, um dem 33-jährigen Deutschen eine erneute Chance in der Königsklasse zu geben. Ein Unfall in der 37. Runde bedeutete jedoch das Aus beim Comeback.

Wie nun bekannt geworden ist, wird Heidfeld nur noch vier Mal hinter dem Sauber-Steuer sitzen. 2011 geht das Team mit dem Japaner Kamui Kobayashi und dem Mexikaner Sergio Perez an den Start. Perez wird als Vizemeister der GP2 sein Formel 1-Debüt feiern. Die Verpflichtung des 20-jährigen dürfte eng mit der zeitgleichen Bekanntgabe des neuen Sponsors zusammen hängen: Dem mexikanischen Telekommunikations-Unternehmen Telmex. Das gehört Carlos Slim, laut Forbes-Liste der reichste Mann der Welt.

Heidfeld hat jetzt noch vier Mal die Chance für ein anderes Cockpit zu empfehlen. Unter anderem wird spekuliert, dass Heidfeld in Zukunft für Renault auf Punktejagd gehen könnte.

Quelle: Eurosport

von Andre Gierke