Formel 1 – Wie gefährlich ist der GrandPrix von Südkorea?

Red Bull Formula One driver Sebastian Vettel of Germany (front) leads the pack through the chicane during Japanese F1 Grand Prix at the Suzuka circuit October 10, 2010. Following Vettel are team-mate Red Bull Formula One driver Mark Webber of Australia, Ferrari Formula One driver Fernando Alonso of Spain, McLaren Formula One driver Jenson Button of Britain and McLaren Formula One driver Lewis Hamilton of Britain. REUTERS/Kim Kyung-hoon (JAPAN) Heute Nacht werden die Formel 1-Fahrer erstmals in ihren Boliden auf der neuen Strecke von Yeongam testen. Bisher wurde auf dem Kurs noch kein Rennen ausgetragen. Viele Fragezeichen stehen deshalb über der Strecke, die erst vor anderthalb Wochen fertig gestellt wurde.

Gerade die unerfahrenen Fahrer könnten deshalb im Kampf um WM-Punkte zur Gefahr werden. Aber auch die Strecke scheint noch einige Überraschungen parat zu haben. Denn erst auf den letzten Drücker wird der Kurs frei gegeben. Noch immer sind zahlreiche Arbeiten am Streckenrand zu sehen.

Die Formel 1 wird – überspitzt gesagt – auf einer Baustelle stattfinden. Gefährlich für die Fahrer, wie nun auch Sebastian Vettel feststellen musste. Auf der ersten Streckenbegehung zog er einen langen Nagel aus dem Boden. Für die sensiblen Formel 1- Wagen könnten solche Teile durchaus gefährlich werden. Besonders bei Höchstgeschwindigkeiten von 315 km/h.

Auf die Bremse kann im WM-Endspurt aber keiner treten. Mark Webber, Fernando Alonso und Sebastian Vettel liefern sich einen harten Kampf um den Titel. Das Risiko fährt an diesem Wochenende mit.

Quelle: Eurosport

von Andre Gierke