Internationaler Verkaufsstart des iPads wird verschoben

Internationaler Verkaufsstart des iPads wird verschoben

Nun wird es doch so schnell nichts mit dem internationalen Verkaufsstart des neuen Apple-Produkts, dem iPad. Seit dem 3. April ist das Gerät auf dem US-Markt erhältlich. Bereits am ersten Verkaufstag wurden 300.000 Geräte verkauft. Das übertraf die Erwartungen von Apple.

Weil die Nachfrage nach wie vor ungebrochen ist, kommen die Macher des iPads nicht mit der Produktion nach. Apple-Chef Steve Jobs verspricht aber: „Wir produzieren, so schnell wir können.“

Geplant war der Verkaufsstart in Europa für Ende April. Nun wird man das revolutionäre Gerät erst einen Monat später, Ende Mai, in den deutschen Geschäften kaufen können. Allerdings kann man das iPad bereits ab dem 10. Mai vorbestellen. Dann nämlich stehen die internationalen Preise fest.

Die Nachricht vom verschobenen Verkaufsstart dürfte viele deutsche Kunden enttäuschen, doch „des Einen Leid ist des Anderen Freud“. Die Berichte über die große Nachfrage ließen die Apple-Aktie im frühen New Yorker Handel um ein Prozent noch oben gehen.

Zu den enttäuschten Kunden sagte Apple: „Wir wissen, dass wir viele Kunden mit dieser Nachricht enttäuschen. Aber wir hoffen, dass sie zumindest über den Grund erfreut sind – das iPad ist bislang in den USA ein überwältigender Erfolg.“

von Sandra Reinfeld