Israel: Frauen im Shopping Center zu verkaufen

PHNOM PENH, CAMBODIA-FEBRUARY 8 : Transexual prostitutes hang out on the streets waiting for business February 8, 2010 in Phnom Penh. Lax law enforcement and poverty have made Cambodia a prime destination for foreigners seeking sex, especially with minors. But police working with social activists have stepped up efforts, and several foreigners are serving lengthy prison terms for underage sex.While on a path to greater economic development, poverty is still widespread with 40 percent of the population living under the poverty line according to various UN agencies. (Photo by Paula Bronstein/Getty Images)Menschenrechtsorganisation macht auf Menschenhandel und Prostitution aufmerksam.

30 Jahre ist Sophia und sie ist nur eine von 15 Frauen, die derzeit im Dizengoff-Einkaufszentrum in Tel Aviv in einem Schaufenster ausgestellt sind. Eine Reklame bot den Kunden an: “Woman to go” (Frau zum Mitnehmen).
Alle Damen hatten ein Preisschild umhängen, dazu gab es Details über Alter, Gröβe, Gewicht und Herkunft. Die Preise für die Ladies betrugen zwischen 5 500 bis 11 000 Dollar.

Aktion gegen Menschenhandel

Bei genauerem Hinsehen wurde den Kunden jedoch gewahr, dass es sich bei der Aktion nicht um einen billigen Reklamegag, sondern um den zynischen Auftritt einer Menschenrechtsorganisation gegen Prostitution und Menschenhandel handelte.

Gesetz zum Schutz der Prostituierten

Es geht bei der Aktion um ein Gesetz, dass die Freier und nicht die Prostituierten zur Verantwortung ziehen soll.
Israel gilt als ein Land in dem vor allem der Menschenhandel mit Frauen aus Russland blüht, die über Ägypten eingeschleust werden. Beduinenstämme schmuggeln die Frauen durch die Sinai Wüste nach Israel.

Laut Angaben leben offiziell etwa 3 000 Frauen in Israel von der Prostitution. Sind die Frauen erst einmal im Land, werden sie sofort an die Bordellbesitzer verhökert und gezwungen täglich 14 bis 18 Stunden zu “arbeiten”, wobei sie 10 bis 15 Kunden täglich bedienen müssen. Verdienst Fehlanzeige.

Quelle: Lifeshots

von Martin Richard Schmitt