Japanisches Militär hat Massenvernichtungswaffen an Chinesen getestet

Japanisches Militär hat Massenvernichtungswaffen an Chinesen getestet

CHINA – Die kaiserliche japanische Armee hat während des Zweiten Weltkrieges an mindestens 3 000 chinesischen Bürgern während der Besatzungszeit biologische Experimente durchgeführt. Ziel war es mittels der erzielten Ergebnisse Massenvernichtungswaffen herzustellen.

Bislang war wenig über die Aktivitäten der japanischen Armee in China ans Tageslicht gedrungen. Neuste Untersuchungen von Professor Jin Chengmin an der Akademie für Sozialwissenschaften an der Universität von Harbin (Nordosten von China) zeigen jedoch anhand von Belegen und Dokumenten von über 3 000 Personen, die diesen Experimenten zum Opfer gefallen sind, das Ausmaβ der Aktion.

So wurde u. a. getestet, wie es möglich sein könnte, den Pesterreger in groβem Stil auf die feindlichen Truppen zu übertragen.

Die Tageszeitung “China Daily” weist in einem Artikel auf die genaueren Umstände der Versuche hin und zeigt einige Fotographien der Opfer, die  durch die sogenannte Biokampfeinheit 731 den Tod erlitten.
Die Liste mit den Namen der Opfer, die von der Biokampfeinheit 731 als Versuchskaninchen benutzt wurden, wird in einem Museum veröffentlicht werden.

Quelle: europapress.es

von Martin Richard Schmitt