Josep Costa und Uwe Schneider überquerten die Anden

Josep María Llado Costa und Uwe Schneider überquerten die Anden

Josep Costa und Uwe Schneider überquerten die Anden in einem Ballon

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schillergarcia/Flickr

ANDEN – Dem Spanier Josep María Llado Costa und dem Deutschen Uwe Schneider ist das Kunststück gelungen die Anden in einem Heißluftballon zu überqueren. Nach einem fünfstündigen Flug von Chile aus landeten die beiden sicher in einem Feld in der Nähe der Provinzhaupstadt Lujan de Cuyo, unweit von der argentinischen Metropole Mendoza.

Die beiden Abenteurer starteten um 7:20 Uhr in der kleinen chilenischen Ortschaft Illapel und fuhren dann direkt in Richtung auf den Aconcagua, den mit 6950 m höchsten Berg Amerikas zu.

Der Ballon stieg dabei auf die Maximalhöhe von 7.200 bis 7.800 m hinauf. In dieser Höhe mussten die beiden Piloten Minusgrade von 32 Grad aushalten.

Vorteilhaft für das Gelingen der Aktion ist der sogenannte Jetstream, eine Luftströmung, die von Westen nach Osten bläst und Geschwindigkeiten von bis zu 400 Stundenkilometern erreichen kann. Der Heißluftballon, in dem der Katalane und sein deutscher Begleiter die Anden überquerten, hatte ein Fassungsvermögen von 3.500 m³. Die Füllung bestand aus einem flüssigen Propangas-Gemisch und Nitrogen als Treibstoff.

Allerdings waren die beiden nicht die ersten, denen dieses Kunststück gelang. Der US-Amerikaner Kingswood Sprott schaffte diesen Husarenritt schon 1978.

Martin

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Josep Costa, Uwe Schneider, Kingswood Sprott, Anden, Ballon, Lujan de Cuyo

von Martin Richard Schmitt