Jüngster Drogendealer Deutschlands mit 11 Jahren schon 11 Mal gefasst

Laut neusten Meldungen steht es um den 11-Jährigen Drogendealer, der am U-Bahnhof  Schönleinstraße in Berlin gefasst wurde, schlimmer als zuvor angenommen.

Zuerst gingen die Behörden davon aus, dass Junge, der arabischer Herkunft ist, erst dreimal auffällig wurde, doch scheint es, dass der Minderjährige den Beamten schon mindestens 11 Mal in die Fänge ging. Jedesmal wurde er wieder in die Obhut seiner Betreuer geschickt, wo er allerdings nur kurze Zeit verblieb.

Banden nutzen die Minderjährigen und somit strafunmündigen Kinder für ihre Zwecke schamlos aus.
Der Leiter des Rauschgiftdezernats beim Landeskriminalamt in Berlin, Harald Chybiak, verlangt Aktionen gegen die Drogenkids. Die Unterbringung in einem offenen Heim (Zehlendorf) sei in diesem Fall nicht die richtige Lösung.

Der Junge war am Sonntag an besagter U-Bahnstation zusammen mit seinem 12-Jährigen Komplizen aufgegriffen worden. Zuvor hatten die beiden noch schnell ihre „Ware“ verschluckt. In Berlin sind kindliche Drogendealer keine Seltenheit. Ende Juni wurde in Charlottenburg ein gleichaltriger Junge mit Drogen aufgegriffen, ein Jahr zuvor ging den Beamten ein 12-Jähriger Junge aus dem Libanon mit einer gröβeren Menge an Drogen in die Fänge.

Laut einem offiziellen RBB-Bericht gab es im Jahr 2009 an der U-Bahnlinie 600 Festnahmen. Die gefassten Dealer waren zum gröβten Teil  Jugendliche und Kinder mit arabischer Herkunft, die einen Flüchtlingsstatus haben.

Quelle: Welt

von Martin Richard Schmitt