Keine Elektroautos ohne Prämien

Wirstschaftlichkeit, Umweltbewusst und sparsam, dafür stehen Elektroautos. Doch was nützt es, wenn sie keiner kauft?

Laut einer Umfrage sieht die Mehrheit der deutschen Bevölkerung es nicht ein sich für ein E-Auto zu begeistern, welches eine erhbliche Stange mehr Geld kostet, als ein Benziner oder Diesel. Dabei sprechen wir um etwa 10000 – 15000 Euro mehr im Gegensatz zu fossiler Energie. Zumindest nicht ohne staatliche Subventionen, welche in anderen Ländern schon längst eingeführt wurde.

Dass die Mehrheit sich weigert ein Elektroauto zu kaufen, wenn es keine Prämien gibt ist jedoch kein Wunder. Denn eigentlich weigert sich niemand so recht, vielmehr liegt an den magelnden finanziellen Mitteln. Elektroautos seien doch nur was für Besserverdienende als Zweitwagen gedacht, denn wenn man überlegt, dass ein Auto welches vorher ca. 17000 Euro gekostet hat nun 27000 -32000 Euro kostet stellt sich doch wohl ein Jeder die Frage: „Warum?“

Ein weiterer negativer Aspekt für E-Autos sei die Reichweite. Mit dem heutigen Stand der Dinge ist es nicht möglich eine flächendeckende Anzahl an E-Autos zu verkaufen. Für den Großteil der Bevölkerung reicht eine Ladung nunmal nicht aus. Gerade auch für Vielfahrer gibt es noch keinen Anlass überhaupt über eine Investition in solche Autos zu stecken.

Wenn man bedenkt, dass Deutschland bis zum Jahr 2020 mindestens 1 Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen bringen möchte, sind wir noch Lichtjahre davon entfernt. Schließlich sind es nur noch 10 Jahre.

von Meik Struve