Lady Gaga: ‚Ihr solltet keinen Sex haben‘

Lady Gaga: Ihr solltet keinen Sex haben

Ziemlich konservativ – ganz im Gegensatz zu ihren provokanten Auftritten auf der Bühne – zeigt sich die exzentrische amerikanische Sängerin Lady Gaga (24) in ihren Meinungen über Sex, Verhütung und Geschlechtsverkehr. In einer neu gestarteten Kampagne gegen AIDS gab die Sängerin zu in ihrem tiefsten Inneren weit ab von dem exzentrischen Gehabe zu liegen, das sie ansonsten bei jeder Gelegenheit an den Tag legt.

In einem Interviev in dem “You Magazine” gibt sich Lady Gaga ziemlich hausgebacken und gesteht offen ihre Vorliebe für die Enthaltsamkeit und Kondome zum Schutz gegen die Imunkrankheit AIDS. Überdies zeigt sie in dem Interview keine Neigungen eine neue Beziehung – angeblich aus Zeitmangel – eingehen zu wollen. Von dem Geschlechtsverkehr habe sie vorerst ganz Abstand gewonnen. Sie bevorzuge zwar den Umgang mit Menschen, doch im Hinblick auf ihr Sexualleben ziehe sie die Enthaltsamkeit vor. Lady Gaga, die gute Aussichten hat am kommenden 29. April zur einflussreichsten Persönlichkeit in der New York Times gewählt zu werden, ist sich ansonsten im Hinblick auf ihre Exzentrik und Egomanie für wenig zu schade. So bezeichnet sie sich selbst auch als Transsexuelle, die den Look einer androgynen Grace Jones imitiert, sich dabei jedoch wenig wohl fühlt.

In der bisherigen Vorausscheidung nimmt die Pop-Princess noch vor berühmten Persönlichkeiten wie Hillary Clinton, Nicolas Sarkozy oder selbst Michelle Obama die Spitzenposition in der Gunst der Wähler ein.

In dem besagten Interview weist Lady Gaga ferner darauf hin, dass das Risiko einer AIDS-Infektion bei Frauen weiterhin in der Welt überdurchschnittlich hoch liege. Bezogen auf ihre Jugend berichtet Lady Gaga, die mit bürgerlichem Namen Stefani Joanne Angelina Germanotta heiβt, von den sexuellen Auswüchsen in ihrem persönlichen Umfeld, wobei sie es jedoch als eine besondere Stärke empfindet den überall präsenten Verführungen Widerstand leisten zu können. Ihrer Rolle als Persönlichkeit, die etwas –  zum Guten oder Schlechten – unter ihren Millionen Fans in der Welt bewirken kann ist sie sich durchaus bewusst. Sex sei auf jeden Fall kein probates Mittel Selbstsicherheit zu erlangen.

yahoo.com

von Martin Richard Schmitt