Letzter Deutsche bei Wimbledon 2010 ausgeschieden

Germany's Daniel Brands hits a return to Tomas Berdych of the Czech Republic at the 2010 Wimbledon tennis championships in London, June 28, 2010. REUTERS/Suzanne Plunkett (BRITAIN - Tags: SPORT TENNIS)

18 deutsche Tennisspieler waren vor mehr als einer Woche zu den All England Championship angetreten. Beim Grand Slam Turnier in London schaffte jedoch nur ein Athlet den Sprung in die zweite Woche. Doch dort ist nun für Daniel Brands Schluss. Die Deutschen sorgten trotz allem für einige Highlights.

Nein, es sollte nicht sein. Daniel Brands ist eine weitere Überraschung ausgeblieben. Gegen Tomas Berdych hatte der 22-jährige zwar einmal mehr eine starke Leistung abgeliefert, aber am Ende setzte sich die Routine des Tschechen durch. Der an Nummer zwölf gesetzte Berdych siegte nach hartem Kampf mit 4:6, 7:6, 7:5 und 6:3. Brands muss die Heimreise antreten, während der Tscheche im Viertelfinale auf Titelverteidiger Roger Federer (Schweiz) trifft.

Brands kann trotzdem zufrieden auf Wimbledon 2010 blicken. Nach Siegen gegen Igor Andrejew, Nikolai Dawydenko und Victor Hănescu schaffte er erstmals in seiner Karriere den Einzug in ein Grand Slam-Achtelfinale. Bei den Australien Open und den French Open war er in diesem Jahr noch nicht über die erste Runde hinaus gekommen. In der Weltrangliste dürfte er somit einen gehörigen Sprung nach vorne machen und gezielt die Top 50 anvisieren.

Auch andere Deutsche konnten erfreut die Heimreise antreten. Florian Mayer, Tobias Kamke, Philipp Kohlschreiber und Philipp Petzschner zogen bis in die dritte Runde ein. Gerade die jungen Brands und Kamke, aber auch Julian Reister (2. Runde) lassen für die Zukunft hoffen, dass sich der deutsche Tennissport in der Zukunft noch erfolgreicher präsentiert.

Quelle: Deutsche Welle

von Andre Gierke