Melanie aus Chemnitz: „Ich hatte einen Unfall. Ich werde nicht überleben“

ambulance

In der BILD-Zeitung las ich heute in der Pause über das Schicksal von Melanie (22) aus Chemnitz. Kurz vor ihrem Tod rief sie ihren Freund an und sagte folgendes: „Ich hatte einen Unfall. Ich werde nicht überleben“.

Was muss in dem Kopf des Freundes zu diesem Zeitpunkt vorgegangen sein? Nicht nur die Familie ist geschockt, auch der Freund wird es wahrscheinlich niemals vergessen. Vergangenen Donnerstag war Melanie mit ihrem Moped unterwegs zu ihrem Freund.

Als sie in einen Kresverkehr reinfuhr, passierte es. Ein Betonmischer übersah die 22-Jährige bei der zweiten Ausfahrt und schleifte die junge hübsche Frau 15 Meter weit mit. Einen Helfer, der ihr sofort zu Hilfe eilte, bat sie um sein Handy, um ihren Freund anzurufen. Sie spürte wohl, dass sie nicht überleben wird und sagte ihm, dass sie sich von ihm verabschieden will, weil sie nicht überleben wird. Der Freund eilte herbei. Er hielt noch ihre Hand. Dann wurde sie per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Doch die Ärtze konnten nichts mehr tun.

Was für ein trauriger Fall. Als ich das alles laß, fragte ich mich, wie es wohl für den Freund gewesen sein muss. Er wird doch bestimmt bis zu seinem Lebensende daran denken müssen. Und dann war sie auch noch so jung! Man glaubt es kaum, aber überall sterben viele junge Leute bei Verkehrsunfällen. Man glaubt ja immer, dass es die älteren Fahrer sind, die meistens in einen Unfall verwickelt sind, aber auch in unserer Umgebung gab es vor Kurzem einen tödlichen Unfall. Meistens ist es leichtsinn. Entweder die Jugendlichen passen nicht auf oder es sind dann meist die Motorradfahrer. Kein Wunder, dass die Mütter nie wollen, dass man mit dem Motorrad fährt. Solche Fälle wie mit Melanie aus Chemnitz zeigen immer wieder, wie gefährlich das Fahren mit dem Motorad oder Moped ist.


Autor:

Igor

Tags:

Melanie Chemnitz Unfall, Verkehrsunfall, Tragödie

Quelle:

BILD-Zeitung