Mirco Suche führt nach Kempen und Wachtendonk
Bisher gibt es trotz zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung immer noch keine Ergebnisse im Fall Mirco. Zwar gingen schon mehrere Tausend Hinweise aus der Bevölkerung bei den zuständigen Polizeidienststellen ein, doch die Sondereinheiten tappen weiter im Dunkeln.
Der 11-Jährige Mirco ist nunmehr schon seit über einem Monat verschwunden und der Ort an dem er zum letzten Mal gesehen wurde, gleicht mittlerweile einer Pilgerstätte. Das unbekannte Schicksal von Mirco S. aus Grefrath bewegt die Menschen nicht nur in der Region, sondern im ganzen Land.
Die Polizei macht sich derweil auf noch weitere nicht durchkämmte Gebiete abzusuchen. Mehrere Hundert Polizisten werden heute in der Region zwischen den Orten Kempen und Wachtendonk im Sucheinsatz sein. Konzentrieren tun sich die Suchtrupps besonders auf die bislang noch nicht durchsuchte Gegend um die L 361. Man wird abwarten müssen, ob die heutige Suche zu einem Ergebnis führt.
Mirco war am Abend zum 3. September nicht mehr zu Hause angekommen. Er war zuvor mit Freunden auf einem vier Kilometer entfernten Spielplatz gewesen.
von Martin Richard Schmitt