Nordrhein-Westfalen: Schwere Schäden durch zwei Windhosen

Gestern fegte ein Sturm über Nordrhein-Westfalen hinweg. Zwei Windhosen haben gestern Abend einige Schäden angerichtet. Viele Bäume wurden entwurzelt. Mittlerweile hat sich das Wetter wieder beruhigt.

Gestern Nachmittag hatte der Deutsche Wetterdienst bereits vor schweren Gewittern gewarnt und eine Unwetterwarnung herausgegeben, das berichtet Welt Online. Es wurde auch vor ergiebigem Regen gewarnt mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter.

Besonders betroffen waren dann später in Ostwestfalen Hille und im Münsterland Warendorf. Nach Angaben der Polizei wurde aber zum Glück niemand verletzt. Lediglich Dachziegel flogen von den Häusern. Die Feuerwehr berichte, dass bei einem Haus in Hille das „Dach komplett zerlegt“ worden sei. Die Bewohner des Hauses mussten evakuiert werden und konnten nicht mehr in ihre Wohnungen zurück. Darüber hinaus wurden etliche Bäume entwurzelt und blockierten die Straßen.

In Warendorf machten auch umstürzende Bäume der Polizei und der Feuerwehr zu schaffen. Drei Autos wurden von ihnen begraben. Auch hier wurden Dachziegel abgedeckt. Besonders betroffen waren einige Gewerbebetriebe. Hier wurde sogar die Konstruktion eines Daches schwer beschädigt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf einige hunderttausend Euro.

Ein Sprecher des Essener Wetterdienstes gab an, dass es sich zwar um „einen Unwetterkomplex“ handele, jedoch um zwei unterschiedliche Windhosen. Die beiden am stärksten betroffenen Orte liegen immerhin 100 Kilometer auseinander.

von Sandra Reinfeld