Oktoberfest: Aus Angst vor Terroranschlägen wird die Wiesn dieses Jahr abgeriegelt

Oktoberfest: Aus Angst vor Terroranschlägen wird die Wiesn dieses Jahr abgeriegelt

Die Angst vor Terror macht auch vor dem Oktoberfest nicht halt. Das größte Volksfest der Welt wird in diesem Jahr erstmalig durch drei Sperr-Ringe geschützt werden. Diesen Bericht fasste der Stadtrat der Stadt München am Dienstag. Das bedeutet Parkverbote, Pflanztröge, Betonblöcke und auch eine Überflug-Verbot.

Es gibt einen inneren, einen mittleren und einen äußeren Sperr-Ring. Angefangen beim äußeren Sperr-Ring, der sich über die Lindwurm-, Herzog-Heinrich-, Schwanthaler- und Gollierstraße zieht. Diese Straßen können nur von Anwohnern befahren werden. Der mittlere Sperr-Ring zieht sich über den Bavariaring und die Theresienhöhe. Hier herrscht ein absolutes Parkverbot. Lediglich Anwohner, die einen Parkplatz auf einem Privatgrundstück haben und dort ansässige Gewerbetreibende mit einem Sonderausweis dürfen dort parken. Schließlich der innerste Sperr-Ring, der die direkten Zufahrten zur Wiesn abschließt. Hier wird es Sperren durch Pflanztröge und Betonblöcke geben. Dadurch soll verhindert werden, dass mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge auf das Wiesngelände gelangen können.

Es gibt einige wenige Ausnahmen zum Befahren des Festgeländes. Für die Oktoberfest-Lieferfahrzeuge und ihre Fahrer werden Sonderausweise ausgestellt. Zudem wird es eine bessere Beleuchtung der Wiesn geben.

Für das Jahr 2010 ist die Sperrung noch provisorisch, aber schon in 2011 wird es versenkbare Sicherheitspoller geben, die im Ernstfall innerhalb kürzester Zeit alle Zufahrtswege abriegeln.

von Sandra Reinfeld