Papst Benedikt XVI. in neuen Vertuschungsskandal verstrickt

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Während Papst Benedikt XVI. in seiner Osteransprache zu einer geistigen Umkehr aufrief und über Gewalt und Terror in der Welt lamentierte, dabei jedoch zu den Skandalen kein Wort verlauten lieβ, dringt schon wieder ein neuer Fall von Vertuschung, in den er als damaliger Kardinal Ratzinger verwickelt war, an die Öffentlichkeit.

Die USA war der Schauplatz eines Missbrauchskandales, der von Ratzinger anscheinend bewusst vertuscht wurde. 12 Jahre benötigte dabei die Katholische Kirche, um einen Priester aus seiner Stellung zu entfernen.
Anfang der 90er Jahre  klagte ein Kirchentribunal im nordamerikanischen Tucson im Bundesstaat von Arizona den Päderasten Michael Teta wegen Missbrauch an Jugendlichen im Alter von 7 bis 9 Jahren an. Die Jugendlichen nahmen unter seiner Leitung damals an einem vorbereitenden Unterricht zu Erlangung der Heiligen Kommmunion teil. Der zu dieser Zeit amtierende Bischof der Dieziöse, Manuel Moreno, hatte den Fall an die Kongregation für die Glaubenslehre, deren Vorsitzender zu diesem Zeitpunkt Kardinal Ratzinger war, weitergeleitet. Laut Berichten der Nachrichtenagentur Associated Press, die sich auf Dokumente aus der Katholischen Kirche beruft, dauerte es mehrere Jahre bis sich Ratzinger dem Fall widmete.
Zwischenzeitlich wurde Michael Teta zwar von seinem Arbeitsplatz entfernt, konnte jedoch weiter an anderer Stelle mit Jugendlichen zusammenarbeiten. Um den pädophilen Prister endgültig zu entfernen, benötigte die Katholische Kirche ganze 12 Jahre.

Im Jahr 2004, ein Jahr bevor Ratzinger zum Papst gewählt wurde, wurde der Schritt endgültig vollzogen. Derweil versuchen hohe Kirchenfürsten um den Papst die Sache zu beschwichtigen und abzutun.
In Rom hat heute Papst Benedikt XVI. vor einer grossen Anzahl von Gläubigen auf dem Petersplatz die Ostermesse abgehalten und den Segen “Urbi et Orbi”, “Der Stadt und dem Erdkreis”, erteilt. Bezeichnenderweise präsentierte sich der Himmel über dem Vatikan trübe und regenverhangen.

Quelle: cadenaser.com

von Martin Richard Schmitt