PS3: Sony entschuldigt sich für die entfernte Linux-Unterstützung

Nach dem bekannt wurde, dass Sony mit dem neuen Update für die PS3 die Funktion „Other OS“ entfernt hat, wurde es in der Linux-Szene ganz schön laut. Jetzt hat sich ein Pressesprecher von Sony gegenüber dem britischen Portal Thing dazu geäußert. Es täte Sony leid, aber man sehe es als richtige Entscheidung für das Allgemeinwohl an.

Das Update ist zwar eine freiwillige Entscheidung, aber ohne das Update bleiben dem PS3-User viele Funktionen verborgen, die bisher gingen. Außerdem müssten dann die PS3-User damit rechnen, dass einige Spiele ohne das Update nicht laufen werden.

Man will einfach die Integrität der Konsole schützen, auch wenn das vielen Linux-Nutzern nicht passt. Möglicherweise wird diese Entscheidung aber Sony einen erheblichen Image-Schaden einbringen. Die Nutzer fühlen sich hintergangen und es brodelt in vielen PlayStation3-Foren. Auch die offizielle Entschuldigung wird bei vielen Linux-Nutzern wohl kaum auf Einklang stoßen.

Im Gegensatz zu Sony macht sich stattdessen der iPhone- und PS3-Hacker Geohot aka George Hotz bei den Linux-Nutzern sehr beliebt und hat es erstmalig geschafft, die neue Firmware 3.21 von Sony zu knacken. Damit stehe die Funktion „Install Other OS“ für alle PS3-Nutzer wieder zur Verfügung. Möglicherweise wird Geohot die gecrackte Version gegen Endgeld anbieten, was aber die meisten PS3-Fans kaum stören wird. Leider hat Geohot nur Andeutungen gemacht, so kann man über den Preis nur spekulieren.