Ricky Martin gesteht Homosexualität

[picappgallerysingle id=“7775012″]

Die weiblichen Fans des puertorikanischen Sängers Ricky Martin dürften über dieses Geständnis weniger erfreut sein, galt er doch als ein wahrer Herzensbrecher. Die Erklärung über seine Homosexualität ist auf seiner Webseite in einem offenen Brief zu lesen. Darin ist unter anderem erwähnt, dass es ein schwieriger, intensiver und schmerzhafter, jedoch auch ein letztendlich befreiender Prozess für den Sänger war, der mit bürgerlichem Namen Enrique José Martín Morales heiβt.

Nach eigenen Aussagen akzeptiert Ricky Martin heute seine Homosexualität als ein Lebensgeschenk, und ist dankbar für das was er ist. Desweiteren erklärt er, dass er in den vergangenen Monaten seine Memoiren niedergeschrieben hat und gelernt hat offen über seine Sexualität zu reden. Von vielen Seiten sei ihm im Bezug auf seine Karriere von einem Outcoming abgeraten worden. Doch für ihn stand der Entschluss fest mit dem Leben voranzuschreiten und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Das gröβte Problem für ihn sei es gewesen sich vor seiner eigenen Angst verstecken zu müssen. Heutzutage stehe er jedoch voll hinter seiner Entscheidung.

Ricky Martin stammt aus einer gutbürgerlichen Familie, die Eltern liessen sich jedoch schon frühzeitig scheiden. Als guter Schüler zeigte er schon früh sein Gesangstalent, das auf Betreiben seines Vaters hin weiter gefördert wurde. Nach einem kurzen Gastspiel in einer Boygroup beendete er erfolgreich die Highschool und zog danch von Puerto Rico nach Mexiko wo er eine Rolle in dem Musical “Mamá Ama El Rock” bekam. Der groβe Durchbruch gelang ihm 1991 mit dem Album “Ricky Martin”. Zwei Jahre später stieg er in Lateinamerika mit dem Album “Me Amarás” zum Superstar auf. Nach einem erneuten Umzug nach New York schaffte er auch international den Durchbruch. „La Copa De La Vida“ wurde zur Hymne der Fußball-Weltmeisterschaft 1998, und für “Livin La Vida Loca” bekam er mehrere internationale Musikpreise.
In dem Brief auf seiner Webseite äuβerte er sich weiter zu seinen Gefühlen und einer innerlichen Befreiung, die er nur auf der Bühne frei erleben konnte. Vor seinem Publikum sei er zu allem fähig. Er hoffe, dass sein Publikum noch lange zu ihm halte und er sich nun endlich frei fühle.

Quelle: lacronica.com

von Martin Richard Schmitt