Ruhruniversität Bochum: Spuckt Geisterstudent “Hajo” wirklich?

Geist eines toten Studenten schwirrt durch die Universität in Bochum.
Wie heute in der “Bild”- Zeitung zu lesen war, soll an der Ruhruniversität Bochum (RUB) noch ein echter Geist sein Unwesen treiben.  Auf den Namen “Hajo” wurde der Geist getauft. Angeblich handelt es sich um einen verkappten Studenten, der mit seiner Doktorarbeit in den 70-er Jahren begonnen hatte und diese wegen der schnellen Anhäufung des Stoffes einfach nie zu Ende bringen konnte.

Sein Ziel war es die Dissertation immer auf dem neusten Stand zu halten. Das gleicht ja wohl einer Sisyphusarbeit und wen wundert es dann noch, wenn aus dem Studenten ein unruhiger Geist wurde.

Hajo soll es dennoch laut Pressesprecher Arne Dessaul wirklich gegeben haben. Ältere Kommilitonen meinen ihn sogar noch zu kennen. Das Schicksal von Hajo ist jedoch eher als tragisch zu bezeichnen, denn er verlor im Laufe seiner Doktorarbeit Wohnung und Leben. Und seitdem verbringt er Tag und Nacht an der Uni und irrt durch die Gänge.
Das zumindest behauptet der Gründer des Instituts für Erzählforschung im Ruhrgebiet Dirk Sondermann, der auch jetzt ein neues Buch mit dem Titel” „Sagenhaftes Ruhrgebiet“ herausbringt.

Quelle: Pflichtlektüre

von Martin Richard Schmitt