Schiffshavarie in Amsterdam: Polizei sucht nach Passagieren im Wasser

Eine holländische Fähre, die von einem deutschen Frachtschiff in der Nähe von  Amsterdam gerammt wurde, treibt kieloben im Wasser. Bei dem Schiffsunglück sind möglicherweise eine unbekannte Anzahl von Passagieren in das Wasser gefallen. Da niemand weiβ wie viele Passagiere sich zum Zeitpunkt der Havarie auf der Fähre befanden, sucht die Wasserschutzpolizei mit Schiffen und Hubschraubern jetzt nach möglichen Opfern und Überlebenden, die im Wasser treiben.

Deutsches Frachtschiff rammt holländische Fähre

Ein deutsches Flussfrachtschiff aus Duisburg hat im vielbefahrenen Amsterdam-Rhein-Kanal ein kleine Fußgängerfähre (Kapazität etwas über 10 Personen) zum Kentern gebracht. Laut Aussagen des Nationalen Polizeikorps der Niederlande (KLPD) war möglicherweise nur der Kapitän der Fähre an Bord. Sicher ist sich die Polizei jedoch nicht. Mit Tauchern und Spezialeinheiten wird weiter nach den möglichen Opfern gesucht, die bei der Wassertemperatur jedoch wenig Überlebenschancen haben dürften.

Der Zusammenstoβ der beiden Schiffe ereignete sich laut Polizeiangaben etwa gegen 7.00 Uhr  in einem Kanal in der Nähe von Nieuwer Ter Aa unweit von Amsterdam.

Quelle: Focus

von Martin Richard Schmitt