Schneechaos in Deutschland?

Seit ein paar Tagen hat in Deutschland der Winter Einzug gehalten und schon spricht man von einem Schnee- und Wetterchaos, das seinesgleichen sucht. Gestrichene Flüge, ausfallende Züge und Kilometer lange Staus auf Autobahnen sind für Pendler und Berufstätige zwar jedes Jahr wieder keine willkommene Abwechslung, jedoch bleibt es in der kältesten Jahreszeit nicht aus. Chefs sind genervt von verspäteten Angestellten oder auch ausbleibende Lieferungen und Arbeitnehmer bangen um ihren Arbeitsplatz. Als wäre dies nicht schon genug Stress setzt die Presse immer noch einen drauf. Wenn es mal einige Tage vor Weihnachten anfängt zu schneien, wie aus Kübeln wird gleich ein Wetterchaos ausgerufen, wie es die letzten hundert Jahre nicht mehr gab. Auslöser für solche Meldungen ist sicherlich auch die weltweite „Klimaerwärmung“. Wie allerdings schon das Wort sagt müssten die Winter eigentlich wärmer werden. Dadurch wird die Bevölkerung nochmals neben dem Stress zusätzlich in Verwirrung gebracht.

Schneechaos sollte man verbieten

Jeden Winter sprechen Meterologen von einem Schneechaos, dass möglicherweise die deutsche Wirtschaft schwächen könnte. Man sollte dabei allerdings beachten, dass solche Meldungen jedes Jahr wiederkommen. Dabei ist es egal in welchem Monat oder auch zu welchen Tagen. Schneit es nun, wie in diesem Jahr schon Anfang Dezemeber, so wird auch gleich das ultimative Chaos heraufbeschworen. Schneit es erst nach Weihnachten werden Meldungen über die ach so schlimme „Klimaerwärmung“ verbreitet. Dazu kommt dann noch die Meldung Schneechaos.

Blickt man nun jedoch einige Jahrzehnte zurück, so ist ein jährlicher Wetterumschwung immer zu verzeichnen gewesen. Damals hat sich die Bevölkerung dem Wetter angepasst. Ganz egal, ob es nun geschneit hat oder etwas milder war. Erst seit dem weiltweiten Hype um die „Klimaerwärmung“ werden die Menschen verrückt gemacht. Dann heißt es auf einmal: „Das ist doch um diese Jahreszeit nicht normal oder auch wann kommt endlich der Schnee“.

Fest steht nur eins, dass sich die deutsche Bevölkerung wieder einsehen muss, dass man gegen das Wetter und gegen die Natur nicht machen kann und, dass man aufgrund verfrühter oder verspäteter Niederschläge nicht gleich einen Katastrophenalarm ausrufen muss.

von Meik Struve