Silvio Berlusconi nach Angriff immer noch in Behandlung

Silvio Berlusconi

Der arme Silvio Berlusconi. Kaum einer in Italien spaltet die Gemühter so wie er. Bei den einen beliebt, bei den anderen gehasst. Und bei manchen so sehr gehasst, dass es Silvio Berlusconi am Vortag am eigenen Leib spüren musste.

Der sonst so fröhliche Mann, ist nicht mehr fröhlich. Verständlich, ihm wurde auch die Nase gebrochen, die Rede ist auch davon, dass ihm sogar zwei Zähne rausgeschlagen worden sind.

Zur Sicherheit soll nun Silvio Berlusconi weitere 36 Stunden in einem italienischem Krankenhaus verbringen.

Was für ein Pech aber auch. Wie es aussieht bleibt man auch nicht als einer der reichsten Männer Italiens vom italienischen Temperament verschont. So sind sie halt: Die Italiener oder eher gesagt die Südländer. Sind zwar kantig, aber dafür sehr gefühlsvoll. Wenn aber nicht schon bald genau geklärt wird, was Berlusconi wirklich mit der italienischen Mafia am Hut haben soll, dann könnte es sein, dass der italienische Ministerpräsident noch mehr Schwierigkeiten bekommt.

Es liegt also auch in seinem Interesse, den Fall schnell zu klären. Wie es scheint, reicht es nicht einfach alles abzustreiten. Viel Italiener sind auch so schlecht auf die italienische Mafia zu sprechen und da erfahren sie plötzlich, dass Berlusconi mit drin stecken soll. Dass passt doch wie die Faust aufs Auge, da war es einfach unausweichlich, wenn es schon mal handgreiflich wird. Denn das Volk fühlt sich schon seit längerem hilflos. Und wer weiß, vielleicht wurden dem Sunnyboy durch den Angriff die Augen geöffnet, was aber eher unwahrscheinlich ist. Ob Silvio Berlusconi zum Angriffzeitppunkt gerade das Wort „Touché“ im Sinn hatte? Denn er ist ja sonst so humorvoll.

Igor

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Angriff Silvio Berlusconi, Italien, Politik

Quelle:

infranken.de