Prinzessin Letizia sorgt mit ihrer Abtreibung in Spanien für einen Skandal

Spanish Princess Letizia Ortiz poses for her official portrait of the Royal House in Madrid, Spain, on May 02, 2010. Photo by Dany Virgili/Spanish Royal House/Handout/ABACAPRESS.COM Photo via NewscomDas erzkatholische Spanien ist derzeit empört über die Anschuldigungen, die in einem Enthüllungsbuch über die Ehefrau von Kronprinz Felipe zu erfahren sind. Demnach soll Prinzessin Letizia Ortiz im Jahr 1996 in Mexiko eine Abtreibung vollzogen haben.

In dem Buch des Autors Isidre Cunill Sanz (54) dreht es sich vor allem um die Zeit vor ihrer Hochzeit mit dem spanischen Kronprinzen. Zentrale Punkte sind ihre erste Ehe mit dem ehemaligen Schullehrer Alonso Guerrero, die Scheidung, der angebliche Haschischkonsum, auβereheliche Verhältnisse, Krankheiten in ihrer Familie und ihr Verhältnis zur Monarchie.

Das Buch „Letizia Ortiz – eine Republikanerin am Hof von Juan Carlos I.“, das in dem kleinen Verlag “Chronica” veröffentlicht wurde und reiβenden Absatz findet,  rüttelt an den Grundpfeilern der spanischen Gesellschaftsstrukturen.
In der spanischen Presse ist das Buch der Aufreiβer.

Besonders die Behauptung, dass einige Details auf Dossiers des spanischen Geheimdienstes (Centro Nacional de Información CNI) basieren, gibt in Spanien Anlass zur Sorge. Angeblich kam es bei der Abtreibung 1996 zu Komplikationen im Hospital Médica sur distrito federal, woraufhin Letizia nach New York gereist ist. Weiterhin heiβt es, dass eine persönliche Beziehung zwischen König Juan Carlos I. praktisch nicht existiert. Das beruht möglicherweise darauf, dass Letizia während ihrer Zeit als Journalistin bei Televisión Española sich gerne abfällig auf „Felipito“ oder „den Bourbonen“ bezog.

Das spanische Königshaus hat sich bislang noch nicht zu den Enthüllungen geäuβert.

Quelle: diariofemenino.

von Martin Richard Schmitt