Sponsoring-Affäre: Hendrik Wüst (CDU) gibt Posten des Generalsekretärs auf

Sponsoring-Affäre: Hendrik Wüst (CDU) gibt Posten des Generalsekretärs auf

Hendrik Wüst zieht Konsequenzen aus der Sponsoring-Affäre

© CDrueeke/Wikipedia (CC)

DÜSSELDORF – Hendrik Wüst, der Generalsekretär der nordrhein-westfälischen CDU, ist heute zurückgetreten.

Nachdem der Verdacht aufkam, dass die CDU gegen Bezahlung mit Ministerpräsident Rüttgers spechen ließ, übernahm CDU’s Generalsekretär die Verantwrotung und trat zurück. Nun steht aber die CDU bei der Sponsoring-Affäre unter Beschuss.

Die Grünen werfen der CDU Käuflichkeit vor und wollen die Affäre vor den Landtag bringen. Bevor es aber so weit kommt, müsse geprüft werden, ob Rüttgers wirklich gegen Bezahlung mit Sponsoren sprach. Sollte sich der Verdacht bestätigen, würde dies bedeuten, dass die CDU möglicherweise noch weiteren Konsequzen ausgesetzt sein wird. Die nordrhein-westfälische gab aber am Wochenende zu, dass wirklich Gespräche gegen Bezahlung mit Sponsoren stattfanden. Ministerpräsident wies jedoch alle Vorwürfe als „absurd“ zurück. Er habe nichts von dem gewusst und sei sich keiner Schuld bewusst.

Wenn dem doch so ist, so würde dies auch einen Rücktritt seitens Rüttgers bedeuten. Die Sponsoring-Affäre stellt einen großen Skandal dar, da dies ein schlechtes Bild auf die Politiker der CDU wirft. Außerdem könne dann davon auszugehen sein, dass sich Organe der CDU in der Vergangenheit möglicherweise schon öfters bestechen ließen.

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Igor

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