Studie: Die Deutschen werden immer weniger

Studie: Die Deutschen werden immer weniger

Erschreckend – Laut einem Bericht der Bildzeitung, werden in den kommenden vierzig Jahren nur noch etwa 70,1 Millionen Menschen in Deutschland leben. Die Gründe für den Rückgang um rund 12 Millionen Einwohner sind die demografischen Probleme in Deutschland. Das geht aus einer Berechnung des Schweizer Prognos-Instituts hervor.

Demzufolge sinkt die Geburtenrate deutlich. Zukünftig werden pro Paar nur noch 1,4 Kinder geboren werden. Auf der anderen Seite steigt aber die Lebenserwartung und somit leben wesentlich mehr ältere Menschen in Deutschland. Eine Vergleichsstudie des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass bereits im Jahr 2060 jeder siebte Mensch in Deutschland 80 Jahre und noch älter sein wird. Das bedeutet aber auch, dass in 50 Jahren die Zahl der Kinder und Teenager unter 20 Jahren annähernd gleich sein wird.

Roderich Egeler, der Präsident des Statistischen Bundesamtes sagte dazu: „Das Schrumpfen und die zunehmende Alterung der Bevölkerung gehören zu den wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herauforderungen der nächsten Jahrzehnte“.

Durch einen kontinuierlichen Rückgang der Geburtenzahlen bedingt sich der immense Bevölkerungsschwund. Gleichzeitig steigt die Zahl der Sterbefälle an. Ein weiterer Grund ist, dass bereits in zehn Jahren etwa 40 Prozent der Erwerbstätigen älter als 50 Jahre sein werden. Im Vergleich dazu: Heute sind es nur 31 Prozent.

von Sandra Reinfeld