Teilchenbeschleuniger LHC: Cern startet erneuten Versuch – Urknall

Aus was besteht all das, was uns umgibt? Um das herauszufinden, startet morgen – am 30. März 2010 um 09:00 Uhr – ein erneuter Versuch mit dem Teilchenbeschleuniger LHC am Cern. Gespannt warten Tausende, wenn nicht sogar Hundertausende Physiker und Naturwissenschaftler auf die Resultate des Versuches. Einige beschwören schon jetzt das Ende der Welt. Viele befürchten, dass bei der Kollision der Protonen ein schwarzes Loch entstehen könnte, welche die Erde von Innen in sich zerreissen könnte und damit das Ende der Menschheit bedeuten könnte. Die Zweifel gingen sogar so weit, dass letztes Jahr hunderte Klagen gegen den Versuch eingereicht wurden, dabei ist den meisten Menschen nicht ganz klar, wobei es sich bei dem Versuch genau handelt.

Im Großen und Ganzen versucht man dem Urknall bzw. der Frage nach Ursprung des Universums, auf die Schliche zu kommen. Man hofft, dass man dadurch die Existenz von Antimaterie nachweisen kann, was gegen die Schöpfungsgeschichte vieler Religionen sprechen würde, was unter anderem wohl ein Grund für die Gegenresonanz Tausender Menschen ist. Gibt es tatsächlich das Gottpartikel? Welche Rückschlüsse könnte man aus den Ergebnissen ziehen, falls der Versuch dieses Mal gelingen sollte? Auf die Antworten dürfen wir gespannt sein. Am Dienstag morgen, den 30. März 2010 um 9 Uhr findet der Versuch statt. Dann wird sich zeigen, ob die jahrelange Forschung nicht umsonst war. Wer das ganze Spektakel morgen LIVE mit erleben möchte, der kann dies übers Internet tun. DIe Inbetriebnahme kann man morgen hier LIVE mitverfolgen.

Es steht außer Frage, dass dies eine neue Ära der Menschheit bedeuten könnte. In wie fern die Ängste um ein Scheitern und eine daraus resultierende Risenkatasrophe berechtigt sind, werden wir morgen sehen. Wir drücken den Forschern des CERN viel Erfolg und hoffen, dass dieser Versuch die Menschheit ein Stück weiter bringt!

Zu der ganzen Thematik gibt es eine wirklich interessante Dokumentation vom ZDF. Dort wird im Einzelnen erklärt, worum es genau geht und wieso man überhaupt solche Versuche wagt. Um die Dokumentation in voller Länge zu sehen, benötigt man den VEOH-Player.