Toyota muss erneut Rückruf starten – 34.000 Geländewagen betroffen

Toyota muss erneut Rückruf starten - 34.000 Geländewagen betroffen

Der Auto-Hersteller Toyota kommt einfach aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. Nun mussten 34.000 Toyota-Geländewagen zurückgerufen werden. Der Elchtest hat es gezeigt: Einige Versionen des Land Cruisers Prado sowie der Lexus GX 460 haben Sicherheitsprobleme. Es hatte sich gezeigt, dass der Lexus bei einem Ausweichmanöver umkippen könnte. Außerdem sind die Fahrzeuge anfällig dafür, in Extremsituationen auszubrechen. Toyota teilte in den USA mit, dass es eine Lösung für das Problem gebe. Zum Einen soll das elektronische Stabilitätsprogramm aktualisiert werden, zum Anderen muss am Schwerpunkt der Fahrzeuge gearbeitet werden. Durch den zu hohen Schwerpunkt sind die Autos anfälliger für das Umkippen.

In den vergangenen Monaten war Toyota wegen etlicher Pannen immer wieder in die Schlagzeilen geraten. So mussten zuletzt 870.000 Mini-Vans in Nordamerika zurück in die Werkstätten gerufen werden. Aufgrund von Rostschäden drohte das Reserverad auf die Straße zu fallen.

Weitreichende Folgen haben vorherige Pannen. So waren verklemmte Gaspedale, rutschende Fußmatten und kurzzeitig aussetzende Bremsen der Grund für die Rückholaktion von 8,5 Millionen weiterer Fahrzeuge. Hierfür wird Toyota die Rekordstrafe von 16,4 Millionen Dollar an das US-Verkehrsministerium zahlen, weil Toyota die technischen Probleme über einen langen Zeitraum verheimlicht haben soll.

von Sandra Reinfeld