Twitter-Wurm verbreitet sich rasant auf Twitter

Einige werden es schon bemerkt haben. Auf Twitter scheint derzeit etwas nicht zu stimmen. Immer mehr Tweets erscheinen in der Timeline, die nichts weiter als einen schwarzer Hintergrund aufweisen oder das Profil mit riesigen Buchstaben befüllt ist.

Warnung: Nicht mit der Maus über die schwarzen Tweets fahren oder gar raufklicken!

Denn zurzeit verbeitet sich auf twitter.com ein Virus bzw. Wurm, der sich allein durch das überfahren mit der Maus rasant auf Twitter verbreitet. Fast jeder ist mittlerweile auf die Masche reingefallen, so dass sich wohl der Wurm nicht mehr stoppen lässt. Wer sich nicht vorstellen kann, wie das Ganze aussehen kann, hier noch einen Screenshot:

Wie man sehen kann, wird dann ein Tweet gepostet, der seltsame Zeichen enthält. Die Angreifer haben auf Twitter eine Lücke entdeckt und konnten mit dank Mouseover ihren Wurm unaufhaltsam auf Twitter einschleusen. Im Social Web heißt es, dass das neue Interface von Twitter nicht davon betroffen sei. Alle anderen werden den Wurm vermutlich schon längst haben.

Nochmal der Hinweis: Wenn Ihnen was seltsames auf Twitter auffällt, bitte nicht draufklicken oder mit der Maus rüberfahren.

Warten Sie sonst lieber einen Tag ab. Ob Twitter das Problem schnell lösen kann und ob es zu globalen Ausfällen führen wird, lässt sich nur schwer sagen. Es lässt sich mit Gewissheit nur eins sagen, dass der Wurm vermutlich nicht gestoppt werden kann. Bevor die meisten Nutzer davon erfahren, sind Sie bereits betroffen. Ob der Wurm weitere Folgen mit sich zieht, lässt sich derzeit auch nicht sagen, daher ist es besser die Sache mit Vorsicht anzugehen und besser ein paar Tage zu warten.

Twitter-Wurm verbreitet sich über onMouseOver

Ein Sicherheits-Experte von Sophos erklärt, was der Twitter-Wurm genau macht.

Wie man im Video sehen kann, ist der Twitter-Wurm nicht überall gleich. Bei dem einen öffnet sich ein neues Fenster und manch andere bekommt eine Pop-Up-Nachricht. Es ist nicht auszuschließen, dass viele Twitter-User auf Webseiten weitergeleitet wurden, die richtige Viren bzw. Trojaner enthielten.