Unwetter auf Madeira fordert 40 Tote

Unwetter auf Madeira fordert 40 Tote

Foto: Hotel Porto Santa Maria vor dem Unwetter

© Paul Stephenson/Flickr (CC)

FUNCHAL – Ein schlimmes Unwetter forderte am Samstag in Madeira (Ferieninsel in Portugal) mehr als 40 Tote, 120 weitere Menschen wurden veletzt.

Schlammlawinen und Sturzfluten haben mehrere Hundert Menschen mitgerissen, mindestens 40 von ihnen waren der Naturgewalt hilflos ausgesetzt und haben den Sturm nicht überlebt.

Einst wohnte auch Christiano Ronaldo auf Madeira, der Fußballstar zeigte sich heute geschockt. Bislang werden immer noch viele Menschen vermisst, unter den Vermissten könnten sich noch weitere Tote befinden. Die Fluten waren so stark, dass selbst Brücken mitgerissen wurden. Man gehe davon aus, dass unter den Schlammlawinen sich noch weitere Menschen befinden könnten.

Nach Informationen von BBC gleichen die Straßen von Funchal (Madeiras Haupstadt) einer Geisterstadt. Die Straßen seien nicht passierbar und es herrscht einfach das Chaos. Die aus Lissabon gesandten Helfer, darunter auch Rettungstaucher versuchen in voller einsatzbereitschaft weitere Menschen zu retten. Ein Video von der Sturmflut gibt es auf BBC. Eine Bildershow gibt es auf Reuter.com zu sehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht noch mehr Menschen der Sturmflut erliegen.

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Igor

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