Vermehrter Konsum von Hamburgern erhöht Asthma-Risiko bei Kindern

A cheeseburger and large fries, priced at $6, are seen at a Five Guys restaurant in Washington May 26, 2010. The weak U.S. economy is no match for fast-growing Five Guys Burgers and Fries, where the standard hamburger has two patties and French fries are served in a cup with an extra scoop on the side for good measure. Picture taken May 26, 2010. To match Analysis RESTAURANTS/ REUTERS/Yuri Gripas (UNITED STATES - Tags: BUSINESS FOOD)Anlässlich einer internationalen Studie wurden jetzt eindeutig nachgewiesen, dass sich das Risiko an Asthma zu erkranken deutlich mit dem Verzehr von Hamburgern erhöht. Schon ab drei Burgern pro Woche steigt nicht nur das Asthma-Risiko, sondern auch die Gefahr an anderen Atemwegskrankheiten zu erkranken.

Die Studie “International Study on Allergies and Asthma in Childhood (ISAAC)” wurde jetzt im medizinischen Fachblatt für Atemwegserkrankungen “Thorax” veröffentlicht. Demnach wurden wegen der steigenden Zunahme von Atemwegskrankheiten und Allergien zwischen den Jahren 1995 und 2005 Studien über das Ernährungsverhalten von Kindern an 29 medizinischen Zentren in 20 Ländern durchgeführt. Dabei wurden die Daten von über 50 000 Schulkindern im Alter von 8 bis 12 Jahren ausgewertet.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass eine generell fleischreiche Kost nicht die gleichen negativen Folgen auf das Atemwegssystem hat wie der erhöhte Konsum von Burgern. So liegt der Schluss nahe, dass viele der Atemprobleme auf den hohen Fastfood-Konsum und die damit verbundene Lebensweise zurückzuführen sind.

Die Studie beweist ferner, dass eine ausgewogene, vitaminreiche Kost, die auf reichlich Obst, Fisch und Gemüse basiert, das Asthma-Risiko beträchtlich senkt.

von Martin Richard Schmitt