VfB Stuttgart unterliegt FC Barcelona

FC Barcelona 4:0 VfB Stuttgart

CHAMPIONS LEAGUE – Der VfB Stuttgart ist im Achtelfinale der Fußball Champions League ausgeschieden. Die Schwaben hatten im Rückspiel gegen den FC Barcelona keine Chance. Im Camp Nou dominierte der Gastgeber von Beginn an und entschied die Begegnung schon nach 22 Minuten. Angetrieben von Andres Iniesta und Lionel Messi siegte Barca am Ende klar mit 4:0. Das Hinspiel konnte der deutsche Bundesligist noch enger gestalten. Nach dem 1:1 waren die Stuttgarter mit leichten Hoffnungen nach Spanien gereist.

Doch die Träume von Europacup-Coup wurden schnell beiseite geschoben. Nach einem ausgeglichenen Beginn, schoss Messi den FC Barcelona nach 13 Minuten auf die Siegerstraße. Nach einem tollen Solo, bei dem ihn kein Stuttgarter störte zog der Argentinier von der Strafraumgrenze ab und ließ VfB-Schlussmann Jens Lehmann keine Chance. Mit der Führung im Rücken drehte Barca auf. Es dauerte keine zehn Minuten, ehe Pedro auf 2:0 erhöhte. Nach einem Steilpass von Messi war Yaya Touré bis zur Grundlinie durchgebrochen und hatte quer gelegt. Pedro musste nur noch einschieben. Die Hausherren blieben am Drücker. Der VfB kam zu keiner einzigen Torchance und hatte Glück, dass es nur mit einem 0:2 in die Pause ging.

Sportdirektor Horst Heldt fand deutliche Worte nach der lahmen Vorstellung seiner Mannschaft. „Das war enttäuschend. Wir haben sehr schlecht agiert. So wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind, hatten wir keine Chance.“ Das änderte sich auch in Halbzeit zwei nicht mehr. Barcelona kontrollierte das Spielgeschehen und sorgte immer wieder für Gefahr, während der VfB nur zuschaute. Trotzdem dauerte es bis zur 60. Minute ehe es wieder klingelte. Nach einer Vorlage per Hacke durch Dani Alves zog erneut Messi aus der Drehung ab und ließ Lehmann keine Chance. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Bojan Krkic, der nach einer Vorlage von Zlatan Ibrahimovic allein auf den ehemaligen deutschen Nationaltorhüter stürmte und zum 4:0 einschlenzte.

Quelle: 11 Freunde

von Andre Gierke