Vulkan Eyjafjallajökull auf Island ist erneut „ausgebrochen“

ISLAND – Erneut ist der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjallajökull auf Island ausgebrochen. Das hat verheerende Folgen für Europa. Der Flugverkehr in Großbritannien, Schweden und Norwegen ist durch die bis zu sechs Kilometer hohe Aschewolke behindert und sie bewegt sich weiter gen Süden.

Kurz nachdem der Vulkan ausgebrochen, wurden fast 800 Menschen am Mittwochmorgen in Sicherheit gebracht. Leider ist die Gefahr noch nicht vorüber.

Durch die hohe Aschewolke mussten die Flughäfen in Aberdeen, Edingburgh und Glasgow ihren Verkehr einstellen. Auch in Belfast und Newcastle wurden die Flughäfen geschlossen. Die zuständige britische Luftverkehrssicherheitsbehörde teilte dazu mit: „Vulkanasche stellt eine signifikante Sicherheitsgefahr für Flugzeuge dar“.

Dadurch, dass die Aschewolke nun weiter in Richtung Süden zieht, kann es sein, dass weitere Flughäfen in Europa, zum Beispiel in Finnland und Dänemark, mit Störungen für ihren Flugverkehr rechnen müssen. Und das Ende ist noch nicht in Sicht. Nach Meinung der Meteorologen könnte sich die Asche erst in einigen Tagen auflöse und so lange muss man, wegen der hohen Sicherheitsgefährdung, mit Flugverboten rechnen.

Dieser Vulkanausbruch ist nicht der erste in diesem Jahr. Schon im März „kochte“ der Eyjafjalajökull „über“ und es mussten 600 Menschen evakuiert werden. Dieser Vulkanausbruch hatte auch eine Einstellung des kompletten Flugverkehrs in Island zur Folge.

von Sandra Reinfeld