Waffenhandel: Amerikaner planen den gröβten Waffendeal aller Zeiten

Waffenhandel: Amerikaner planen den gröβten Waffendeal aller ZeitenUm einen Rüstungsdeal im Werte von umgerechnet 47 Milliarden Euro (60 Milliarden Dollar) dreht sich das gröβte Waffengeschäft aller Zeiten. Wie das amerikanische Finanzblatt “Wall Street Journal” berichtet, gehen die Hightech-Rüstungsgüter nach Saudi Arabien.

Offiziell soll der Kongress in der kommenden Woche über das geplante Geschäft informiert werden, mit groβen Problemen seitens der Parlamentarier ist nicht zu rechnen.

Hinter dem Geschäft steht nicht nur die Stärkung der amerikanischen Verbündeten im Kampf gegen den Iran, sondern auch die Schaffung von 75 000 neuen Arbeitsplätzen bei den Rüstungskonzernen Boeing, Northrop Grumman, Lockheed Martin und General Electric.

Laut Nahost-Experten ist die Sicherheitslage in der arabischen Region als unstabil zu bezeichnen. Mit den Waffen wolle man einen Abschreckungseffekt erzielen. Zudem befürchten die Saudis Angriffe von der Opposition im eigenen Land.

Wie der Nachrichtensender n-tv berichtet, verbuchen ebenfalls sie deutschen Rüstungskonzerne vermehrte Einnahmen. Der Waffen- und Rüstungskonzern Rheinmetall, der neben Motoren auch Panzer und Munition produziert, hat kürzlich seine Umsatzprognose für dieses Jahr deutlich nach oben geschraubt. So erwartet der Konzern einen Umsatzanstieg auf nunmehr 3,9 Milliarden Euro.

Quelle: n-tv.de

von Martin Richard Schmitt