Wladimir Klitschko muss WM-Fight gegen Jean-Marc Mormeck verletzungsbedingt absagen

Wladimir Klitschko muss den für Sonnabend in Düsseldorf geplanten Kampf um die Weltmeisterschaft der Versionen WBO, WBA und IBF absagen. Der 35-Jährige können wegen anhaltender Schmerzen nicht zum Duell mit dem Franzosen Jean-Marc Mormeck antreten, so Klitschko auf seiner Homepage.

„Wladimir ist extrem enttäuscht, weil er nach sieben Wochen Vorbereitung mit 100 Sparringsrunden gern gekämpft hätte und die mehr als 30 000 Fans, die ein Ticket gekauft haben, nicht enttäuschen wollte. Aber es geht ihm leider nicht gut genug“, so Bernd Bönte auf der offiziellen Pressekonferenz nach Angaben des „Hamburger Abendblatt“. Der Manager des Boxers bestätigte damit die Absage. Erste Befürchtungen gab es schon am Sonntag, als Klitschko eine TV-Sendung absagen musste. Der Ukrainer scheint aber schon auf dem Weg der Besserung zu sein. „Er ist jetzt schmerzfrei und hat keine Beschwerden mehr. Allerdings ist er nach zwei operativen Eingriffen innerhalb von 24 Stunden noch sehr geschwächt. Bis Mittwoch erhält er Antibiotika und Schmerzmittel, danach sollte er wieder völlig genesen sein“, so Peter Albers, der behandelnde Arzt.

Das Management des Ukrainer erklärte, dass man den Kampf aber nicht abgesagt, sondern lediglich verschoben habe. Als Nachholtermin ist der 3. März vorgesehen. Schon jetzt hat man dieses Datum in der Düsseldorfer LTU-Arena geblockt. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, so Manager Bönte weiter.

Klitschko wollte gegen Mormeck bei seiner 20. Titelverteidigung den 50. K.o. schaffen. Dieses Ziel muss er nun auf das neue Jahr verschieben.

von Alexander Hirsch